Vor- und Nachteile von Dünnschicht-Solarmodulen im Check Dünnschicht Solarmodule: lohnen sie sich?

Das Thema Dünnschicht Solarmodule wird immer präsenter. Dieser Artikel bietet eine umfassende Übersicht über Dünnschicht-Solarmodule, einschließlich ihrer Eigenschaften, Vor- und Nachteile sowie Anwendungsbereiche. Zudem wird erklärt, wie man effizient einen passenden PV-Anbieter findet. 

Wir nennen die Vor- und Nachteile von Dünnschicht Solarmodulen.

Dünnschicht-Solarmodule - Das Wichtigste in Kürze

Hier die Wichtigsten Infos über Dünnschicht Solarmodule auf einem Blick

  • Effizienz und Kosten: Dünnschicht-Solarmodule bieten eine geringere Effizienz im Vergleich zu kristallinen Modulen, sind jedoch kostengünstiger in der Herstellung und Anschaffung.
  • Anwendungsbereiche: Sie eignen sich besonders für großflächige Installationen oder für Flächen mit geringerer Sonneneinstrahlung, da sie auch bei diffusen Lichtverhältnissen gut funktionieren.
  • Flexibilität und Gewicht: Diese Module sind leichter und oft flexibler als traditionelle Solarmodule, was sie ideal für Anwendungen auf unebenen Oberflächen oder leichten Dachkonstruktionen macht.

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Was sind Dünnschicht-Solarmodule?

Dünnschicht-Solarmodule sind eine Art von Photovoltaikmodulen, die aus einer dünnen Schicht lichtempfindlicher Materialien hergestellt werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen kristallinen Silizium-Solarmodulen, die aus dicken Schichten bestehen, sind Dünnschicht-Solarmodule flexibel und haben eine geringere Materialintensität. Dies macht sie leichter und einfacher zu installieren.

Dünnschicht-Solarmodule bestehen aus verschiedenen Materialien wie amorphem Silizium (a-Si), Cadmiumtellurid (CdTe), Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGS) oder organischen Verbindungen. Jedes dieser Materialien hat seine eigenen Vor- und Nachteile, aber sie alle ermöglichen eine effiziente Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie.

Vorteile von Dünnschicht-Solarmodulen

Dünnschicht-Solarmodule bieten eine Vielzahl von Vorteilen gegenüber herkömmlichen Solarmodulen. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

  • Flexibilität: Dünnschicht-Solarmodule können auf flexiblem Material wie Kunststoff oder Metall montiert werden. Dadurch können sie an unebenen Oberflächen installiert werden und sind ideal für Anwendungen, bei denen starre Module nicht geeignet sind.
  • Leichtbauweise: Durch die Verwendung dünner Schichten sind Dünnschicht-Solarmodule leichter als herkömmliche Solarmodule. Dies erleichtert den Transport und die Installation und reduziert Materialkosten.
  • Höhere Energieausbeute bei schwachem Licht: Dünnschicht-Solarmodule haben bei schwachem Licht eine höhere Energieausbeute, wie zum Beispiel an bewölkten Tagen oder in den frühen Morgen- und Abendstunden. Dies macht sie ideal für Regionen mit weniger Sonnenstunden.
  • Hohe Temperaturtoleranz: Dünnschicht-Solarmodule sind weniger empfindlich gegenüber hohe Hitze als herkömmliche Solarmodule. Dadurch behalten sie ihre Leistungsfähigkeit auch in heißen Klimazonen bei.
  • Ästhetisches Design: Aufgrund ihrer Flexibilität und geringen Dicke können Dünnschicht-Solarmodule nahtlos in die Architektur von Gebäuden integriert werden. Sie können in Fassaden, Dächern und sogar Fenstern verwendet werden, ohne das Erscheinungsbild zu beeinträchtigen.

Nachteile von Dünnschicht-Solarmodulen:

Hier sind einige der wichtigsten Nachteile, welche bei Dünnschicht Solarmodulen zu beachten sind:

  • Geringere Effizienz: Dünnschicht-Solarmodule haben in der Regel eine niedrigere Energieumwandlungseffizienz im Vergleich zu herkömmlichen kristallinen Siliziummodulen. Dies führt zu einem größeren Flächenbedarf für die gleiche Energiemenge.
  • Kürzere Lebensdauer: Die Lebensdauer von Dünnschicht-Solarmodulen ist oft kürzer als die von kristallinen Siliziummodulen. Dies kann zu häufigeren Erneuerungen und höheren langfristigen Photovoltaik Kosten führen.
  • Geringere Stabilität: Dünnschichtmodule können eine geringere Leistungsstabilität über die Zeit zeigen. Sie können schneller an Effizienz verlieren, insbesondere in extremen Umweltbedingungen.
  • Höhere Produktionskosten: Obwohl die Materialkosten niedriger sein können, sind die Produktionskosten für Dünnschicht-Solarmodule aufgrund der komplexeren Herstellungsverfahren oft höher.
  • Recyclingprobleme: Die Entsorgung und das Recycling von Dünnschicht-Solarmodulen können komplizierter sein, da sie oft seltene oder giftige Materialien enthalten.

Unterschiedliche Arten von Dünnschicht-Solarmodulen

Es gibt verschiedene Arten von Dünnschicht-Solarmodulen, die auf unterschiedlichen Materialien basieren. Hier sind die drei am häufigsten verwendeten Arten:

  • Amorphes Silizium (a-Si): Amorphes Silizium ist das am weitesten verbreitete Material für Dünnschicht-Solarmodule. Es ist kostengünstig herzustellen und bietet eine gute Leistung bei diffusen Lichtverhältnissen. Allerdings hat es eine niedrigere Effizienz im Vergleich zu anderen Materialien.
  • Cadmiumtellurid (CdTe): CdTe-Dünnschicht-Solarmodule haben eine hohe Effizienz und sind kostengünstig herzustellen. Sie sind jedoch empfindlich gegenüber Feuchtigkeit und erfordern eine sorgfältige Abdichtung, um ihre Lebensdauer zu gewährleisten.
  • Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGS): CIGS-Solarmodule haben eine hohe Effizienz und sind flexibel, leicht und langlebig. Sie können auf verschiedene Oberflächen aufgetragen werden und bieten eine große gestalterische Freiheit. Allerdings sind sie teurer in der Herstellung als andere Dünnschicht-Solarmodule.

Funktionsweise von Dünnschicht-Solarmodulen

Die Funktionsweise von Dünnschicht-Solarmodulen basiert auf dem photovoltaischen Effekt. Wenn Sonnenlicht auf das dünne Schichtmaterial trifft, werden Elektronen in den Schichten angeregt und erzeugen einen elektrischen Strom. Dieser Strom wird dann durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und kann in das Stromnetz eingespeist oder in Batterien gespeichert werden.

Die Effizienz von Dünnschicht-Solarmodulen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Qualität des Materials, der Dicke der Schicht und der Ausrichtung der Module zur Sonne. Eine optimale Ausrichtung und regelmäßige Reinigung der Module können die Leistung verbessern und die Energieausbeute maximieren.

Anwendungen von Dünnschicht-Solarmodulen

Dünnschicht-Solarmodule finden in verschiedenen Anwendungen Verwendung. Hier sind einige Beispiele:

Gebäudeintegration: Dünnschicht-Solarmodule können in die Architektur von Gebäuden integriert werden, um Strom zu erzeugen und gleichzeitig das Erscheinungsbild zu verbessern. Sie können in Fassaden, Dächern, Fenstern und sogar als Sonnenschutz verwendet werden.

Tragbare Geräte: Aufgrund ihrer Flexibilität und geringen Größe eignen sich Dünnschicht-Solarmodule ideal für den Einsatz in tragbaren Geräten wie Smartphones, Laptops und Wearables. Sie können direkt in die Geräte integriert werden, um deren Batterielebensdauer zu verlängern.

Fahrzeugintegration: Dünnschicht-Solarmodule werden auch in der Automobilindustrie eingesetzt, um Elektro- und Hybridfahrzeuge mit zusätzlicher Energie zu versorgen. Sie können auf Dächern oder Motorhauben installiert werden, um den Ladezustand der Batterie zu verbessern.

Ländliche Elektrifizierung: In entlegenen Gebieten, in denen der Zugang zum Stromnetz begrenzt ist, können Dünnschicht-Solarmodule eine kostengünstige Lösung für die Elektrifizierung bieten. Sie können in Solarsystemen für Beleuchtung, Kommunikation und den Betrieb von Haushaltsgeräten eingesetzt werden.

Wie pflegt und wartet man Dünnschicht-Solarmodule?

Die Pflege und Wartung von Dünnschicht PV-Modulen ist relativ einfach. Hier sind einige Tipps, um die Leistung und Effizienz Ihrer Solarmodule zu maximieren:

 Regelmäßige Reinigung: Staub, Schmutz und andere Ablagerungen können die Lichtabsorption von Solarmodulen beeinträchtigen. Es wird empfohlen, die Module regelmäßig mit Wasser und einem weichen Tuch zu reinigen.

Überprüfung der Ausrichtung: Die Ausrichtung der Solarmodule sollte regelmäßig kontrolliert werden, um eine optimale Sonneneinstrahlung zu gewährleisten. Eine inkorrekte Ausrichtung kann die Energieausbeute reduzieren.

Kontrolle des Schattenwurfs: Es sollte darauf geachtet werden, dass keine Schatten auf die Solarmodule fallen. Schattenwurf kann die Leistung der Module signifikant mindern. Hindernisse sollten entfernt oder Bäume beschnitten werden, um Schattenbildung zu minimieren.

Leistungsüberwachung: Die Leistung der Photovoltaikmodule sollte regelmäßig überwacht werden, um ihre Effizienz sicherzustellen. Anzeichen von Beschädigungen oder Fehlfunktionen sollten frühzeitig erkannt und behoben werden.

Professionelle Inspektion: Eine regelmäßige Inspektion durch Fachpersonal ist ratsam, um die ordnungsgemäße Funktion der Solarmodule zu gewährleisten. Experten können mögliche Probleme frühzeitig identifizieren und beheben.

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Jil Desai

 Jil Desai ist Redakteurin, Online Marketing Manager und SEO-Analyst bei der homeandsmart GmbH. Sie gehört zu einer Generation, die quasi Hand in Hand mit Smart Home-Geräten aufgewachsen ist. Zudem haben ihre internationalen Erfahrungen und die Teilnahme an verschiedenen technischen Weiterbildungen ihr Interesse an Technik und globalen Trends verstärkt. 

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