Steigende Anzahl an Kriminaldelikten nach Pandemie-Jahren Kriminalstatistik 2022: Wieder mehr Einbrüche & Diebstähle

Während der vergangenen Jahre der Pandemie waren die Zahlen von Einbrüchen und Kriminaldelikten rückläufig. Zudem verlagerte sich der Fokus der Einbrecher auf Waschküchen und Keller. Die Kriminalstatistik 2022 zeigt, dass es im vergangenen Jahr wieder vermehrt zu Kriminaldelikten kam, weil beispielsweise der Anteil von Arbeiten im Homeoffice sank. Wir fassen die Ergebnisse aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2022 zusammen und verraten, was sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen sind.

Laut der Kriminalstatistik 2022 wurden wieder eine höhere Anzahl von Einbrüchen vermerkt

Polizeiliche Kriminalstatistik 2022 – Mehr Einbrüche und Straftaten

Die Pandemie hatte einen positiven Einfluss auf die Kriminalstatistik. Da sich Bewohner z. B. auch durch Homeoffice vermehrt zuhause aufhielten, drohten Einbrecher leicht entdeckt zu werden und drangen seltener in Häuser und Wohnungen ein. Jedoch verlagerte sich der Fokus der Kriminellen auf Keller und Waschküchen.

Die Zahlen an Straftaten waren laut Kriminalstatistik 2020 und Kriminalstatistik 2021 insgesamt rückläufig und zeigten damit eine sinkende Tendenz. Einen Löwenanteil daran hatten neben der pandemischen Situation außerdem bereits installierte Sicherheitskomponenten, durch die es oft auch nur bei einem Einbruchsversuch blieb.

Anders sehen nun die Ergebnisse der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2022 aus. Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl an Einbrüchen in Häuser und Wohnungen um 21,5 Prozent. Dabei entstanden Schäden von über 200 Millionen Euro. Zudem wurden 5,62 Millionen Straftaten registriert, was einen Anstieg von 11,5 Prozent bedeutet.

Ergebnisse aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2022 – Anstieg an Straftaten

Laut der Kriminalstatistik 2022 wurden insgesamt 5,62 Millionen Straftaten registriert. Rechnerisch bedeutet das mehr als 15.000 Straftaten pro Tag. Neben dem deutlichen Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren ist ein weiterer Aspekt bedenklich: Es konnten nur etwa 60 Prozent dieser Straftaten aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquoten von Wohnungseinbrüchen ist dabei noch schwächer und lag lediglich bei 16,1 Prozent. Im Vorjahr war auch hier die Quote noch etwas besser und betrug 2021 noch 19,5 Prozent.

Von den insgesamt 5,62 Millionen gemeldeten Straftaten machten Diebstahlsdelikte ein Drittel aus. Dazu zählen auch Wohnungseinbrüche, die auf 65.908 im Jahr 2022 beziffert wurden. Das bedeutet einen Anstieg von 21,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zwar befanden sich viele Personen weiterhin im Homeoffice, dennoch wurden ein Drittel von den ausgeübten Einbrüchen sogar tagsüber verrichtet.

Unter den Einbrüchen wurden auch 79.939 Fälle von Diebstählen aus Kellern, Dachbodenräumen und Waschküchen gemeldet. Dabei handelt es sich gleichzeitig auch um beliebte Einstiegsorte, um z. B. über Fenster in Häuser und Wohnungen zu gelangen.

Die steigenden Zahlen begründet Michael Bräuer, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von ABUS, durch das Ende der Pandemie: „auch wenn in den vergangenen Jahren durch unter anderem Homeoffice die vordergründigen Einbruchszahlen rückläufig waren, so steigen diese jetzt wieder deutlich an – anders kann man ein Plus von über 20 Prozent nicht bezeichnen.“ Bräuer ergänzt: „Die Menschen haben in der Pandemie zudem oft in hochwertige Dinge wie E-Bikes oder Gasgrills investiert, die nun unzureichend gesichert sind. Daher haben es die Täter in den vergangenen Jahren auch immer wieder auf Wertsachen aus Kellern abgesehen.“

Harald Schmidt, Geschäftsführer Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, betont die Bevölkerung weiter für die Themen Einbruchschutz sensibilisieren zu müssen. Denn Einbrüche führen nicht nur zu materiellen Schäden, sondern seien auch ein großer Eingriff in den persönlichen Lebensraum. Das gilt es zu verhindern.

Als positiv bewerten wir jedoch, dass trotz der steigenden Kriminaldelikte im Vorjahr laut der ABUS Sicherheitsstudie 2022 das Sicherheitsgefühl der Deutschen ähnlich stabil blieb, wie noch 2021 und 2020 und hier kein negativer Trend zu erkennen ist. Mehr als die Hälfte der Befragten verwende zudem bereits ein Absicherungssystem. Dazu gehören laut Studienergebnissen besonders Sicherungen für Fenster und Türen.

Diese Sicherheitsmaßnahmen sind einbruchhemmend

Ein nützliches Mittel gegen Einbrecher sind Schutzmaßnahmen, um den Einstieg zu erschweren. Viele Kriminelle gelangen beispielsweise über Fenster in Häuser und Wohnungen. Dabei stemmen sie häufig die Rahmen auf oder schlagen die Glasscheibe ein, um dann an den Fenstergriff zu gelangen.

Wir empfehlen z. B. das abschließbare Fenster-Stangenschloss FOS550A sowie die ABUS Scharnierseitensicherung FAS101. Dadurch erhält das Fenster oder die Terrassentür einen Rundum-Schutz und lassen sich nur schwer aufhebeln. Zudem halten damit ausgestattete Fenster und Terrassentüren einen hohen Druckwiderstand aus. Das Stangenschloss ist außerdem mit einem Alarm ausgestattet, der bis zu 110 Dezibel laut wird.

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Damit z. B. E-Bikes oder andere wichtige Geräte im Keller nicht einfach mitgenommen werden können, sollten Interessierte einen ABUS Wand- und Bodenanker befestigen und für eine zusätzliche Sicherung sorgen. Alternativ können die Anker auch im Hof für die Sicherung von Fahrrädern oder in der Garage zum Einsatz kommen.

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Außerdem gehören Überwachungskameras zu Komponenten, um Beweismittel zu sichern und beispielsweise durch eine Gegensprechfunktion Einbrecher zusätzlich abzuschrecken. Für den Innenbereich empfehlen wir die ABUS Privacy Kamera und für den Außenbereich die ABUS Schwenk-Neige Kamera, die wir bereits selbst testen konnten. Als Stärken bewerteten wir u. a. die guten Aufnahmen bei Tag- und bei Nacht und die souveräne Bewegungserkennung, die sogar zwischen Menschen und Tieren zu unterscheiden weiß.

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Weitere Ratgeber, um das Zuhause gezielt gegen Einbrecher abzusichern

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Melanie Baumann

Melanie Baumann gehört als Kind der 90er zum festen Bestandteil der Second-Screen-Gesellschaft. Aufgewachsen mit Handys, bei denen die Internetnutzung noch nicht zum Standard gehörte, ist sie heute begeistert von der überall verfügbaren Onlinewelt.

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