Alles Wichtige zum Smart Home auf einen Blick
Beim Begriff Smart Home denken viele Menschen zuerst an eine komplexe Verkabelung und dementsprechend umfangreiche Installationsmaßnahmen. Moderne Smart Home Installationen kommen jedoch zum Teil ganz ohne Bohren oder Schrauben aus und eignen sich somit auch für Mieter, die keine baulichen Veränderungen vornehmen dürfen, die nur schwer zum Ursprungszustand zurückzuversetzen sind.
Grundsätzlich besteht ein smartes Zuhause aus verschiedenen Geräten, die über eine Zentrale per Funkverbindung miteinander kommunizieren und dadurch auf die Aktivitäten der jeweils anderen Komponenten reagieren können. So erkennt z.B. ein Bewegungssensor eine Person, die das Grundstück betritt und meldet dies automatisch der Zentrale. Sie aktiviert daraufhin die Beleuchtung in der Einfahrt und sendet ihrem Besitzer eine Pushnachricht auf sein Handy. Außerdem schaltet die Zentrale gezielt eine Überwachungskamera in dem Bereich ein, in dem die Bewegung erkannt wurde, damit Nutzer per Live-Video nach dem Rechten sehen können. Haben diese auch ein elektronisches Türschloss installiert, können sie willkommene Besucher wie Freunde oder Verwandte sogar schon von unterwegs aus ins Haus lassen. Unerwünschte Fremde lassen sich durch die Aktivierung einer Alarmsirene in die Flucht schlagen.
Tipp 1: Echo Dot 4 kaufen und von tausenden gratis Funktionen profitieren
Moderne Hausautomation basiert heute fast immer auf Sprachsteuerung, da sie den größten Komfort bietet und sogar von körperlich eingeschränkten Personen problemlos nutzbar ist. Smart Home Einsteigern stehen dabei die Sprachassistenten Samsungs Bixby, Apples Siri, Google Assistant und Amazon Alexa zur Auswahl, wobei letztere mit großem Abstand die meisten smarten Funktionen und die größte Anzahl kompatibler Geräte vorweisen kann.
Deshalb empfehlen wir Einsteigern zu einem Smart Speaker mit Amazons KI zu greifen, z.B. dem kompakten Echo Dot 4, der alternativ auch als etwas teurere Variante mit integrierte LED-Anzeige erhältlich ist. Über ihn oder alle anderen Modelle aus der Amazon Echo Lautsprecher Reihe lassen sich z.B. Timer und Wecker nutzen, Einkaufs- oder To-Do Listen erstellen, Nachrichten abrufen oder Anrufe zu weiteren Echos tätigen. Zudem bietet Amazon mitseinen Alexa Skills tausende kostenlose Zusatzfunktionen an. Darunter Rätsel und Mitmachgeschichten für Kinder, Musikfunktionen, individuell einstellbare Geburtstagskalender, Kochtipps, Wissens- und Comedyformate. Sie alle lassen sich mit wenigen Einstellungen in der nötigen Alexa App oder zum Teil sogar per Sprachbefehl aktivieren.
Nutzer, die über Alexa Befehle zusätzlich ihre Haushaltsgeräte steuern möchten, haben außerdem die Qual der Wahl zwischen unzähligen Alexa kompatiblen Geräten. Diese reichen von fest verbauten Elemente, wie Fußbodenheizung und Deckenleuchten, über Gesundheitsgadgets wie Fitnesstracker und WLAN-Waage bis hin zu Gartenequipment wie Mähroboter oder automatische Bewässerungsanlagen.
Tipp 2: Mit Philips Hue LEDs für smarte Beleuchtung sorgen
Stimmungsvolles Licht macht ein Zuhause erst behaglich. Ärgerlich nur, wenn man ständig vom Sofa aufstehen muss, um einzelne Lampen zu dimmen, bzw. ein- oder auszuschalten. Intelligente Lampen können hier Abhilfe schaffen. Wer sich z.B. für ein Philips Hue Starter-Kit des Marktführers Signify entscheidet, erhält auch gleich eine Bridge des Herstellers. Das ist eine Steuerungszentrale, die als Herzstück des Lichtsystems fungiert und zur smarten Bedienung der Philips Hue Leichtmittel nötig ist. Damit lassen sich dann bis zu 50 LED-Streifen, Deckenspots, Wandlampen oder Gartenbeleuchtungselemente mit allen gängigen Sprachassistenten vernetzen und sprachsteuern.
Tipp 3: Die Heizung sprachsteuerbar gestalten
Ein noch höheres Komfortniveau erreicht das Smart Home durch die Automatisierung der Heizung. Besonders günstig und auch einfach zu montieren ist z.B. das Eqiva Heizungsthermostat Modell N. Es ist kompatibel mit fast allen gängigen Heizkörperreglern und lässt sich individuell an die Vorlieben seiner Nutzer anpassen.
Noch smarter sind die edel designten tado° Thermostate mit Geofencing-Technologie. Ist niemand zuhause, wird die Temperatur gesenkt. Nähert sich dann wieder ein Mitbewohner oder Familienmitglied der Wohnung oder dem Haus, wird die Temperatur entsprechend angenehm aufgeheizt.
Abgesehen von WLAN-Heizungsthermostaten für Heizkörper gibt es im Handel außerdem Nachrüstlösungen für smarte Raumthermostate, Fußbodenheizungen und zahlreiche weitere smarte Heizungsteuerungs-Lösungen.
Tipp 4: Durch WLAN-Zwischenstecker und Co. vorhandene Geräte nachrüsten
In jedem Haushalt gibt es Lieblingsstücke, die man nur ungern ersetzen möchte. Zum Glück gibt es drei Möglichkeiten klassische Geräte wie Stehlampen oder die Kaffeemaschine smart aufzurüsten.
Die einfachste Methode ist zwischen Elektrogerät und Steckdose einen WLAN-Zwischenstecker einzufügen. Diese sind bereits ab 10 Euro erhältlich und per App oder in Verbindung mit einem Sprachassistenten verbal steuerbar. So lässt sich z.B. ein Heizlüfter oder Ventilator auf Zuruf bequem von Sofa aus bedienen. Zudem besteht bei den meisten WLAN-Steckdosen die Möglichkeit Timer zu erstellen oder sie in ein Smart Home System zu integrieren.
Wer seine Lampen nicht nur ferngesteuert ein- und ausschalten, sondern auch dimmen möchte, kann alternativ zu einer smarten WLAN-LED greifen. Sie benötigen meist keine zusätzliche Steuerzentrale und sind somit die perfekte Lösung für alle, die nur einzelne Leuchtmittel smart nachrüsten möchten und keine umfassende Vernetzung planen.
Für klassische Haushaltsgeräte mit Buttons oder Kippschaltern eignet sich die Smart Home Nachrüstmethode Nummer 3. Dafür wird ein kleines Gadgets namens Switchbot z.B. an der Rollladensteuerung befestigt und drückt den entsprechenden Schalter, wenn es per Sprachbefehl oder App aktiviert wird.
Wichtig: Die meisten günstigen Gadgets mit Sprachsteuerungsoption sind nur mit Alexa oder Google Assistant kompatibel, besitzen aber nicht selbst die entsprechende Software. D.h. sie müssen erst mit einem geeigneten Smart Speaker wie Echo Dot 4 oder Google Nest Mini vernetzt werden.
Tipp 5: Mit Routinen und Szenen das Smart Home individuell anpassen
Richtig smart wird ein Zuhause erst, wenn die einzelnen Geräte aufeinander reagieren und so dem Nutzer lästige Handgriffe abnehmen können. Dies funktioniert über Wenn-Dann-Szenarien bzw. Routinen, die sich in der jeweiligen Anbieter App erstellen lassen. Konkret könnte das z.B. so aussehen: Ein Nutzer ruft morgens beim Aufstehen seiner Sprachassistentin zu „Alexa, guten Morgen!“, worauf hin die Rollläden hochfahren, das Flur- und Badezimmerlicht aktiviert werden und die eigene Lieblingsmusik startet.
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